Das Gärtnern ist ein Hobby, das Ihnen so manche Stunde im Fitnessstudio erspart. Denn das Graben, Jäten und Hacken verbrennt viele Kalorien. Allerdings sollten Sie es mit der Gartenarbeit nicht übertreiben, schließlich wollen Sie sich im Garten auch erholen. Mit den nachfolgenden Tipps ersparen Sie sich unnötige Pflegemaßnahmen und erfreuen sich an kräftigen Pflanzen.

Tipp 1: Den Garten in Räume unterteilen

Wenn Sie ein Gartengrundstück erwerben, liegt der Boden häufig brach. Bevor Sie sich körperlich verausgaben, planen Sie Ihren Garten. Bringen Sie Ihre Vorstellungen zunächst auf das Papier. Dann ist es leichter, sich einen Überblick zu verschaffen. Und falls Ihnen zwischenzeitlich neue Ideen einfallen, sind Änderungen Ihres Plans kein Problem.

Tipp 2: Regionale Gewächse wählen

Belasten Sie sich als Einsteiger beim Gärtnern nicht mit exotischen Gewächsen. Die gedeihen im hiesigen Klima nämlich nur, wenn Sie ihnen aufwändige Pflegemaßnahmen zukommen lassen. Beispielsweise benötigen die mediterranen wie das Wandelröschen und die Bougainvillea auch im Winter einen warmen Standort. Möchten Sie sich im Sommer an einer Blütenpracht erfreuen, wählen Sie stattdessen

  • Phlox
  • Margeriten
  • und den Sonnenhut.

Weitere Anregungen zur Auswahl von Stauden finden Sie unter anderem bei https://www.mein-schoener-garten.de/stauden-6446.

Tipp 3: Fruchtfolge einhalten

Viele Gärtner setzen heutzutage wieder auf die bewährte Mischkultur, bei der Nutz- und Zierpflanzen im selben Beet wachsen. Falls Sie jedoch den Gemüse- und den Blumengarten lieber getrennt anlegen, achten Sie auf die Einhaltung der Fruchtfolge. Sonst leiden die Erträge. Beginnen Sie mit den Starkzehrern wie Tomaten, Kartoffeln und Kürbissen. Lassen Sie Mittelzehrer, beispielsweise Mangold, Kohlrabi und Karotten folgen. Im dritten Jahr bringen Sie auf dem Beet solche Arten aus, die mit wenigen Nährstoffen zurechtkommen, da der Boden bereits ausgezehrt ist. Dazu gehören unter anderem Erbsen, Feldsalat und Radieschen.

Tipp 4: Ökologisch gärtnern

Informieren Sie sich über den natürlichen Kreislauf in einem ökologischen Garten. Er erspart Ihnen den Einsatz von Chemikalien. Sie brauchen beim Verzehr Ihrer Früchte keine Sorge um die Gesundheit haben und schonen außerdem die Umwelt. Viele Wildtiere siedeln sich in Ihrem ökologischen Garten an, die bei der Vernichtung von Schädlingen mithelfen. Schaffen Sie Trockenzonen, Steinmauern, eine Wasserstelle und Unterschlupfmöglichkeiten für Kleintiere wie den Igel.

Er vertilgt unter anderem lästige Schnecken, die Ihren Pflanzen große Schäden zufügen könnten. Verwenden Sie zum Gießen Regenwasser, weil es Ihren Pflanzen besser bekommt als das aus der Leitung. Zudem sparen Sie Geld. Damit Sie immer einen ausreichenden Vorrat zur Hand haben, stellen Sie Regenfässer auf oder lassen Sie sich eine Zisterne in Ihrem Garten einbauen.

Tipp 5: Einfach mal entspannen

Vergessen Sie bei all der Gartenarbeit die Erholung nicht. Schaffen Sie sich mehrere Sitzplätze, damit Sie je nach Sonnenstand ein lauschiges Eckchen zum Entspannen aufsuchen können. Besonders gemütlich sitzt es sich auf Stühlen, die sich in der Neigung verstellen lassen. Wenn Sie solche aus einem Hartholz, aus einem Kunststoffgeflecht oder aus beschichtetem Metall wählen, brauchen Sie Ihre Gartenmöbel nicht einmal zu streichen.

Denken Sie rechtzeitig an die Anschaffung einer Beschattung. Wenn der Sonnenbrand erst da ist, dürfen Sie Ihre Haut in den kommenden Tagen der Sonne überhaupt nicht aussetzen. Das wäre schade, denn so würden Sie so manch schöne Stunde in Ihrer Lieblingsecke im grünen Wohnzimmer verpassen. Wählen Sie eine Markise, den Sonnenschirm oder das Sonnensegel.